SKL 24 (Artikelnummer: 22513)

SKL 24
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Das Vorbild

Für den Einsatz zur Bahnunterhaltung und dem Bau an Eisenbahnstrecken entwickelte das Raw Berlin-Schöneweide einen Schweren Kleinwagen (SKL). Der Prototyp konnte auf der Leipziger Messe 1957 vorgestellt werden, die Serienfertigung begann 1962, z.T. auch im Motorenwerk Johannisthal. Später verlagerte man die Produktion zum VEB Gleisbaumechanik in Brandenburg, insgesamt wurden bis 1978 etwa 700 Exemplare für Spurweiten 1435 mm, 1000 mm und 900 mm gebaut. Der Einsatz erfolgte auf allen Regelspurstrecken der Deutschen Reichsbahn, auf dem Meterspurnetz im Harz, der 900 mm Schmalspurbahn Kühlungsborn-Bad Doberan sowie auf Werkbahnen, besonders im Kohlebergbau.

Den Antrieb übernahm ein luftgekühlter Garant Dieselmotor aus den Robur-Werken in Zittau der über eine Kupplung, das Schaltgetriebe und zwei Kettengetrieben beide Achsen antreibt.

Nach den Dienstvorschriften der Deutschen Reichsbahn durften einschließlich des Fahrers drei Personen in der Kabine mitfahren, das Fahrzeug darf maximal zwei luftgebremste Anhänger bewegen. Nur auf Gleisen innerhalb der Bahnhöfe konnte ein Regelspurwagen mit einer maximalen Gesamtmasse bis zu 17 t mit Hilfe einer Kuppelstange mit max. 10 km/h bewegt werden.

Die Deutsche Bahn AG hat einen Großteil der Fahrzeuge verkauft, teilweise bis nach Italien, einzelne Exemplare sind dagegen noch heute in Eisenbahnmuseen bzw. bei Museumseisenbahnen im Einsatz.

Das Modell

Motorwagen und Anhänger sind überwiegend aus hochwertigen Polyurethan-Gußteilen gefertigt, filigrane Anbauteile hingegen werden aus Messing-Feingußteilen montiert. Die Tür des Fahrerhauses lässt sich öffnen und gibt den Blick auf den komplett eingerichteten Innenraum mit Fahrerfigur frei. Der Antrieb erfolgt durch einen kugelgelagerten Maxon-Glockenankermotor über Gelenkwellen und Schneckengetriebe auf beide Achsen. Zur Erreichung eines notwendigen Reibungsgewichtes bestehen die Bodenplatten sowie die Radreifen aus Edelstahl. Die Beleuchtung erfolgt durch LED, das Modell wird für analogen Fahrbetrieb ausgeliefert, für den Decodereinbau ist eine entsprechende Anschlussmöglichkeit und bereits vorgesehene Einbauräume (mitgelieferte Werkzeugkiste) vorhanden.

Länge über Puffer 248 mm

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